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Samstag 09.07. |
73.032 KB | 103 Bilder |
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Sonntag 10.07 |
172.481 KB | 242 Bilder |
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Montag 11.07 |
183.604 KB | 254 Bilder |
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Dienstag 12.07 |
61.594 KB | 87 Bilder |
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Mittwoch 13.07 |
24.824 KB | 35 Bilder |
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Donnerstag 14.07 |
74.419 KB | 106 Bilder |
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Freitag 15.07 |
80.639 KB | 113 Bilder |
| Bilder sind verkleinert! | Gesamt | 670.593 KB | 940 Bilder |
| Bericht von Philipp, Gabi & Agon : |
Übungswoche, Pinneberg 8. – 16. Juli 2005
Ein merkwürdiges Gefühl hatten wir schon als wir am Freitag Morgen alle möglichen Taschen, Kisten und Körbe im Auto verstauten. Voll war es, Rückbank vollkommen belegt und selbst der Hund musste „seinen“ Kofferraum mit unserem Bettzeug teilen. Unmengen von Handtüchern und Decken, „Sommerwäsche“, „Regenwäsche“, eigentlich Kleidung für alle Witterungsverhältnisse war eingepackt.
„Worauf haben wir uns da wohl eingelassen?“ fragten wir uns, „eine Woche lang nur mit dem Hund?“ Es war immerhin unsere erste Übungswoche und auch beim Hundesport sind wir noch nicht lange mit dabei. Unsere Erwartungen wurden 100fach übertroffen.
Angekommen auf dem Platz des SV-Pinneberg richteten wir uns in unserem Wohnwagen ein, gemütlich war es. Hunderte kleine Fächer warteten darauf eingeräumt zu werden. Das war recht schnell erledigt. Dann war eine „Ortsbesichtigung“ dran. Der Platz machte einen schönen Eindruck, das Vereinsheim auch. Platz zum Spazierengehen mit den Hunden gab es jede Menge.
Gulasch, Geschnetzeltes, Kassler Braten, Hühnerkräuterschnitzel, Champignonrahmschnitzel, Hackbraten, Gulaschsuppe, Grillfleisch, Nudelsalat, Krautsalat, Bohnensalat, Schlesische Gurkenhappen, Erbsen-Wurzelsalat, Ananas-Krautsalat, (Mittagessen-)Schnitzel, -Frikadellen, -Hackbraten, Lauchcrèmesuppe, Kartoffelsuppe, Tomatensauce, „Fährtensuppe“, Mousse au Chocolat, grüner-, gelber- und roter Wackelpudding, Schokopudding, Obstsalat, Milchreis, Vanillesauce, Wurst, Käse, Butter, Marmelade, Rührei, Joghurt und Müsli.
Natürlich haben wir nicht nur gegessen, sondern auch gearbeitet. Fährte, Unterordnung und Schutzdienst standen auf dem Programm. Am Samstag war „Sichtung“. Ab dann wurden Probleme angegangen, behoben, bearbeitet. Heiß war es, vor allem in der Fährte, und dann natürlich auch im Schutzdienst, in den „Lederhöschen“.
7.30 – 8.30 Frühstück 10.30 Wechsel von Fährte und Unterordnung 12.30 Mittagessen (Mittagsschlaf, es soll vorgekommen sein, dass der ein oder andere geschlafen hat) 15.00 Schutzdienst 18.30 Abendessen
Vier Gruppen gab es. Manche waren
besonders fleißig und gingen schon vor dem Frühstück, sprich gegen
viertel nach 7 Uhr morgens, in die Fährte. Grund? Es war heiß, super
Wetter, aber auf dem freien Feld war es ein wenig viel. Auch unsere
Gruppe, die Gruppe 1, entschied sich in den letzten beiden Tagen für das
Fährten vor dem Frühstück, es war einfach sehr viel erträglicher.
Ihre Arbeit taten alle, egal ob Hunde, Fährtenleger, Gruppenleiter, Hundeführer, Kantinen- und Schutzdienstler (in den erotischen Lederhosen, in denen man auf keinen Fall schwitzen wird), Grillmeister, Cocktailmixer und... Halt, Cocktails! Da war doch was!
Ja, der Montagabend. Für Montagabend war im Zeitplan ein Cocktailabend festgelegt. Pina Colada, „Caipi“, Alkoholfreies, „Ü-Flip“ und weitere Kreationen, wie der „Hot-Dog“ und Whiskeymix waren Ergebnisse dieses Cocktailabends. Lustig war er. Viel wurde getrunken, viel wurde gelacht. Wie die ganze Woche über. Famila wurde am Montagvormittag um ihren gesamten Limettenvorrat und ein paar weitere Cocktailzutaten erleichtert. „Sind die Limetten für den Eigenbedarf?“ „Na klar....“
Getränkepartner Schmidt und Getränke Schmidt waren eine Geschichte für sich. „Hier sind Sie falsch!“ „Wie? Steht doch drauf Getränkepartner Schmidt!“ „Ja aber nicht Getränke Schmidt, da müssen Sie hin.“
Getränke. Ja, ein wichtiger Bestandteil der Übungswoche. Dank, oder wegen der oben bereits genannten Wärme, ging das Wasser weg wie nichts. Kistenweise. Tagsüber. Ab dem Abendessen wechselte das Wasser seine Farbe und wurde goldgelbschaumig. Die Zahl 50/7 Abende, ist eine Höchstmarke.
Wenn es dann kurz vor 15.00 Uhr war, schossen Unmengen an Camping- und normalen Stühlen aus dem Boden, die Zuschauermassen wollten sitzen. Auch der eine oder andere Schutzdiensthelfer soll mal den einen oder anderen Stuhl in Anspruch genommen haben. Dann, um 15.00 Uhr ging es los mit dem Hetzen. Revieren, „Stelle und Gebelle“, Bedrängen und vieles mehr stand auf dem Programm. Immer wieder knallte es laut, die Peitsche wurde schon wieder geschwungen.
Gegen 18.30 Uhr wurden einige Personen ein wenig unruhig, der „Essenswagen“ war noch gar nicht da. Ah, da kommt er. Meist war der Schutzdienst auch so zwischen 18.30 und 19.00 Uhr fertig. Dann nur noch ab zum Duschen, egal ob ihm nahe gelegenen Sportverein oder in die Fleischerei Raabe. Nur noch runter mit dem Arbeitsschweiß des Tages.
Als die Mitte der Woche erreicht war, hatten wir das Gefühl schon eine Ewigkeit auf dem Platz zu sein. Welcher Wochentag? ... Fehlanzeige! Fehlanzeige jedoch nicht bei der Unterhaltung der Kinder. Sie lieferten sich erst erbittere Wasserkämpfe mit „unser Rosi“, dann musste sie Revieren, „Voraus“ und „Bring“ machen, sowie Fährten. Leckerli natürlich inbegriffen.
Viele Photos wurden geknipst. Nichts blieb unbemerkt. Führend in dieser Beziehung waren unsere fliegenden Reporter aus Berlin. Tausend Bilder und mehr knipsten sie. Fliegende Hunde, auf dem Rasen herumschnüffelnde Kinder, schlafende Schutzdiensthelfer, alles wurde festgehalten, genauestens dokumentiert.
Erste Ergebnisse zeigten sich am Donnerstagabend, beim „offiziellen“ Abschiedsabend. Viele reisten (leider) im Laufe des Freitags schon ab, doch ein Schutzdienstseminar und der Aufbruch in den (wohlverdienten) Urlaub waren nicht zu verschieben. Aus diesem Grund wurde Abschied schon am Donnerstag gefeiert. Alle Helfer bekamen kleine Geschenke und Dankeschöns überreicht, T-Shirts mit Photos drauf waren äußerst beliebt. Da hatten die Berliner wohl ihre Hände mit ihm Spiel...
Als am Freitagnachmittag Packen angesagt war, kam uns unser Programm völlig normal vor. Der ein wenig „altdeutsche“ Wohnwagen war ein richtiges Zuhause geworden. Die Zeit verging viel zu schnell, 8 Tage verflogen in Lichtgeschwindigkeit. Sicherlich war die Erschöpfung und Müdigkeit (fast) allen anzumerken, doch Spaß gemacht hat es trotzdem. Als am Samstag dann Abreise angesagt war, verließ man schweren Herzens den Platz und das Vereinsheim, hätte es doch auch noch länger dauern können.... Na, ein Jahr Pause, dann geht es weiter. Ein Jahr ist halt nur eine „kleine Unterbrechung“.
Philipp + Gabi Matheus
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